Gästebuch

Dieses Gästebuch wurde im März 2013 eingerichtet, um das Thema "drohende Schließung der Drogenberatung Jülich" zu kommentieren. Es ist jetzt geschlossen, aber sicherlich bleiben die Meinungen der betroffenen Menschen weiterhin interessant.... 

Gästebucheinträge zur dohenden Schließung der Außensstelle Jülich in 2013       1 | 2

18.03.13 12:53Marita Grossmann
Ihr Lieben,
es bleibt jetzt erst mal wie es ist: Für 2014 ohne Kürzung und auch für die Frauenberatungsstelle.
Wir sind sehr erleichtert.
Eure tollen Beiträge haben uns viel Kraft gegeben, die Situation besser zu überstehen und wir waren überwältigt von Eurer regen Resonanz.
Weiteres könnt Ihr in den Zeitungen oder hier lesen. Gerne könnt Ihr auch weiterhin hier Eure Meinungen dazu posten.
Liebe Grüße an alle.
14.03.13 18:46Stephan
Lasst mal besser alles so, wie es ist......
möge die verantwortliche Ratsfraktion bei der heutigen Abstimmung über die weitere Finanzierung der Außenstelle Jülich bitte nur für ein paar Minuten inne halten, die Augen schließen, in sich gehen und darüber bewusst werden was die Konsequenz einer Schließung wäre.......
.... keine Idee ?....Ich glaube schon, oder...?

14.03.13 17:07Dennis
Die Drogenberatung war über Jahre eine gute und hilfreiche Unterstützung für mich . Hier konnte ich über meine Probleme im privaten und über meine Sucht sprechen. Hier hatte man immer ein offenes Ohr und gute Ratschläge für mich, die mir sehr geholfen haben.
14.03.13 16:44Joachim
Nachdem nachweislich der Drogenkonsum in unserer Region stark zugenommen hat, sehe ich es als unverantwortlich an, eine Anlaufstelle für Betroffene zu schließen. Gerade junge Abhängige sind auf Ansprechpartner in ihrer Nähe angewiesen. die Dürener Drogenberatung ist erfahrungsgemäß überlastet und dementsprechend wartet man lange auf einen Gesprächstermin. Alleine diese Gründe rechtfertigen wohl die jährlichen Kosten dieser Einrichtung. Für die Betreuung in den letzten Jahren möchte ich mich noch bedanken.
14.03.13 16:39Karina
Das SPZ Jülich muss für mich und meine Familie offen bleiben. In Düren ist direkt die Szene am Bahnhof, egal ob man tausend Umwege geht. Die Bahn kostet Geld, auch wenn ein Mobilticket da ist. Ich komme nicht aus Jülich und habe immer schon einige Kilometer mit dem Rad hinter mir, wenn ich im SPZ Jülich ankomme, nach Düren kann ich nicht mit dem Rad, das ist zu weit. Meine Beraterin ist schon so was wie eine Freundin, ihr vertraue ich blind, kann ihr alles sagen und mit ihr über alles reden. Sie weiß alles von mir. Meine Familie (Mann + Tochter) mögen sie. Wieder neues Vertrauen aufbauen, fällt mir schwer. Stelle mir vor, dass die in Düren auch nicht so viel Zeit für Gespräche und sonstige Anliegen haben, die haben doch jetzt schon eine Warteliste, und wenn dann die Leute aus Jülich noch dazukommen! In Jülich ist es familiärer und man nimmt sich die Zeit, ich kann jederzeit anrufen. Für mich wäre eine Schließung sehr schlimm und ich kann und will es nicht akzeptieren. Ich gehe auf die Barrikaden!
14.03.13 16:26Akki
Die Schließung dieser Drogenberatung bedeutet in erster Linie, dass ich aus diesem geschützten Bereich mich wieder nach Düren begeben muss- wo ich Suchtdruck bekomme und die Beschaffung leicht ist, weil die ganze Bagage ab Bahnhof bis Drobse, also Innenstadt, auf Leute wie uns wartet. Also ist alles, was man über 10 Jahre gemacht hat, um mit diesen Leuten zusammen zu kommen, für die katz. Ich empfinde es als Frechheit, weil die Dürener Szene kein kein Geheimnis ist -auch für die Politiker nicht. Abgesehen vom Zeitfaktor- wenn man Arbeit, ist es nicht zu machen !
14.03.13 15:52Giovanni
Ich bin sprachlos! das SPZ kenne ich schon weit über 10 Jahre.
Ich bin auf die Beratungsstelle angewiesen und für mich, wie für alle Substituierten in Jülich wäre eine Schließung eine Katastrophe!

Ebenso gilt das für die Beratungstelle für Frauen und Mädchen.
diese zu schließen ist unerhört, nein, es ist eine Unverschämtheit.
Ich hoffe, dass sich alles zum Guten wendet und die Ratsmitglieder diese Gemeinheit an der Gemeinschaft nicht in die Tat umsetzen.
14.03.13 15:40Marcel
Es wäre sehr schade, wenn die Beratungsstelle in Jülich weg kommen würde, da mir dann die regelmäßigen Gespräche fehlen würden. Es wäre schlecht, da auch Leute Probleme haben, sich zu öffnen und es jetzt hier geschafft haben, Vertrauen aufzubauen, was sehr schade wär wenn wir Patienten wieder neu neue Vertrauenspersonen suchten müssten.
13.03.13 13:13P.ter
Ich schreibe hier als Co-Abhängiger. Ich habe die Beratungsstelle (leider) erst vor einigen Monaten kennengelernt. Viele Jahre habe ich verzweifelt nach Kompetenter Hilfe gesucht, und habe sie hier in Jülich gefunden. Endlich habe ich und meine drei Kinder wieder Hoffnung. Bitte nehmt uns diese nicht !
13.03.13 02:34Markus
Auch mir hat die Drobs-Jülich in den vergangenen Jahren geholfen. Nicht nur in Sachen Drogenkonsum, sondern auch ganzheitlich in Bezug auf die Bewältigung psychischer Probleme und meines Studiums. Ich habe bereits relativ früh fachärztliche Hilfe wegen meinen Problemen gesucht und in meinem Fall leider die Erfahrung gemacht, dass man von Medizinern in erster Linie Diagnosen zugeschrieben und dazu passende Medikamente verschrieben bekommt.
In der Drobs-Jülich war das anders: Hier hat man sich meiner Person ganzheitlich, empathisch gewidmet und mir durch Dialog und Zuhören ermöglicht, für mich selbst Lösungen zu finden und mich im Wiedererlangen meines Selbstwertgefühls unterstützt.
Im Endeffekt weiß weder ich, noch sonst jemand, ob er einmal im Leben eine Krise erlebt, in der er Hilfe benötigt. Ich weiß jedoch sicher, dass ich das Angebot der Drobs-Jülich nur auf Grund der Lokalität und seiner Niederschwelligkeit aufgesucht habe. Andernfalls hätte ich vermutlich auf weniger konstruktive Bewältigungsstragien gesetzt. Sicherlich wäre ich nicht in der Lage gewesen, nach Düren oder Aachen zu reisen.
13.03.13 02:33Markus
Ich finde es traurig zu sehen, dass Gelder danach verteilt werden, welche Zielgruppe eine Lobby hat und welche nicht. In den Medien wird immer häufiger geschrieben, dass die Anzahl psychisch bedingter Krankmeldungen in Deutschland drastisch steigen. Ich sehe da einen Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit. In Anbetrachtet dieses Trends befürchte ich, dass das Thema Sucht und Substanzmissbrauch im Sinne einer Bewältigungsfunktion, in Zukunft sogar noch an gesellschaftlicher Relevanz gewinnen wird. Fakt ist für mich auch, dass dieses Thema keine Frage sozialer Herkunft ist und somit jeden direkt oder indirekt durch Familie und Freunde treffen kann.
Das der Wert Sozialer Arbeit im Gegensatz zu Wirtschaftsunternehmen nicht zu beziffern ist, liegt in der Natur der Sache. Aber wer die Kosten kennt, die ein Mensch im Gesundheits- und Sozialsystem durch sich und eventuell sogar noch Kinder erzeugen kann, der sollte sich im Klaren sein, dass Soziale Arbeit in der BRD Milliardenbeträge spart und erwirtschaftet.
Ich schreibe ungern Aufsätze im Internet, aber in diesem Fall war es mir wichtig, mich bei der Drobs-Jülich zu bedanken und im Falle der Stadt Jülich daran zu appellieren, dass es gerade in diesem Bereich (schon rein wirtschaftlich) keinen Sinn macht zu sparen.
12.03.13 21:33Tanja
Ein Schreibfehler hat sich eingeschlichen.Ich meine natürlich".....wenn es für mich in den letzten 20 Jahren diese Anlaufstelle NICHT gegeben hätte."
12.03.13 21:09Tanja
Ich bin sprachlos und entsetzt über die drohende Schliessung des SPZ.Den gesellschaftlichen und sozialpolitischen Aspekt haben meine Vorredner schon genügend erwähnt und ich schließe mich den Meinungen größtenteils an.Aber was für mich viel wichtiger ist,ist die Tatsache,das ich wahrscheinlich nicht mehr am Leben wäre,wenn es für mich in den letzten 20 Jahren diese Anlaufstelle gegeben hätte.Aussenstehende haben keine Vorstellung davon,wie schwierig der Weg zu einer Beratungsstelle für einen Süchtigen ist.Und das meine ich auch rein praktisch.Wenn mir das Busgeld fehlte,war es für mich schon ein großes Problem,die 7 Km bis Jülich zu überwinden.Hätte ich bis nach Düren gemußt....ich hätte weder die Kraft noch das Geld dazu gehabt.Die Hilfsangebote für schwer Drogensüchtige sind schon mager genug in dieser Region.Den Standpunkt Jülich zu schließen ist eine Katastrophe.Inzwischen könnte ich auch nach Düren fahren,denn Dank der Vorbereitung auf meine MPU im SPZ in Jülich habe ich meinen Führerschein wieder!Fazit:Ich verdanke dem SPZ,das ich in einer unmenschlichen Zeit immer eine Stelle hatte,in der man mich als Mensch behandelt und mir damit letztendlich das Leben gerettet hat!!
12.03.13 18:48Dr. Gerhard Effertz
Was hier stattfinden soll, ist ein weiterer Schritt in die unverantwortliche Richtung, das soziale Netz abzubauen. Dabei ist die Mechanik von kalt überlegtem Vorgehen am Werk, sich selbst eine Handlungsbasis zu verschaffen nach dem Motto, wenn es keinen Grund gibt, dann werfe ich selbst einen Stein ins Wasser, um mich mit der selbsterzeugten Welle des (einkalkulierten) Protests dann zum Handeln zu legitimieren, was dann vermutlicher- und "gnädiger"weise nicht zur Abschaffung, sondern "nur" zur Kürzung führt. Gleich ob Maximalziel Abschaffung oder Sekundärziel Kürzung - dem unheilvollen Abbau des sozialen Netzes muß entschieden Einhalt geboten werden, um das Schicksal und Leben von Betroffenen abzufedern und in gesunde Bahnen zu lenken. Im übrigen könnte man in einem Anflug von "schwarzem" Humor dem Kürzungswillen das Motiv unterstellen, dem Erhalt von Arbeitsplätzen und Einrichtungen in der Nachsorge (Krankenhaus, Vollzug) dienen zu wollen...
Nein, an diesem Sarkasmus will doch keine "rechte" Freude aufkommen. Es geht schlicht um Menschen, und im Verhältnis zu anderen gesellschaftlichen Bereichen um wenig Geld. Da ist es bestürzend und beschämend, was hier beschlossen werden soll, ein Vergehen an der Kommune, mit anderen Worte eine Gemeinheit an der Gemeinschaft.
12.03.13 15:11Marcel
Hallo, ich bin Marcel und ich bin 15 Jahre alt.
Die Drogenberatung hilft mir gerade dabei, nicht mehr zu kiffen,
damit ich meine Schule erfolgreich schaffe.
Ich wünsche Euch alles Gute und dass ihr weiter den Abhängigen helft, einen Weg aus der Sucht zu finden.
12.03.13 14:11Will
Hallo,
mir bleibt die Spucke weg!In Zeiten des Auseinanderklaffens sozialer Gegebenheiten ist dies nur ein weiterer Punkt von Gedankenlosigkeit vermeintlich Nichtbetroffener.Hoffentlich kommen eure Kinder drauf!
Ich für meinen Teil kann nur sagen ich wäre ziemlich wahrscheinlich über den Jordan ohne diese Einrichtung.Einige mir Bekannte wahrscheinlich auch.Aber vieleicht ist dies ja das Kalkül gewisser Leute,einen Kostenfaktor weniger am Bein zu haben.An dieser lächerlichen Summe alleine kann es nach meinem Dafürhalten doch nicht liegen.Ich hoffe dringlich,diese Institution,welche schon so lange zu Jülich gehört,bleibt den Menschen dieser Stadt erhalten!!
Will
12.03.13 13:58birgit
Hallo, ich bin 46 Jahre alt und wohne in Jülich. Auch ich bin fassungslos darüber das die Drogenberatungsstelle in Jülich geschlossen werden soll. Ich bin vor über 20 Jahren anschaffen gegangen um meine Sucht zu finanzieren. Die Beratungsstelle in Jülich hat mir den Ausstieg aus der Szene ermöglicht. Viele Jahre hat mich das Team in Jülich in Zusammenarbeit mit dem Team in Düren begleitet, therapiert und mir geholfen mich wieder in das normale Alltagsleben zu integrieren. Dank der Anlaufstelle in Jülich bin ich nun schon seit 20 Jahre clean und habe 2 gesunde Kinder. Ohne Hilfe der Anlaufstelle in Jülich hätte ich heute eine eigene Anlaufstelle für meine Angehörigen, nämlich mein Grab.
Birgit
11.03.13 18:34Marlene
Hallo, ich bin 45 Jahre alt und komme aus Jülich. "Ein Ort" wie das SPZ, das mit Rat und Tat in jeglicher Situation Menschen hilfreich zur Seite steht, soll geschlossen werden. Ich persönlich kenne das SPZ mehr als 20 Jahre, wenn ich zurück denke, fällt mit nur eins ein:
Danke an alle Mitarbeiterinnen, denn ohne ihre Hilfe wäre ich jetzt nicht clean sondern tot.
09.03.13 22:04Mama
Unglaublich!! Menschen die in Not geraten sind und dringend Hilfe benötigen die Türe vor der Nase zu zuschlagen ist absolut inakzeptabel. Dies dürfte wohl das Letzte sein, an dem eine Gesellschaft spart. Hier geht es um Menschen.Was könnte wichtiger sein als? Wer übernimmt die Verantwortung? Es kann nicht sein, dass Menschen im Leben scheitern weil das politische Gerangel um die Finanzierung ...Stadt oder Kreis...kommen ja nicht alle Hilfesuchenden aus de Stadt Jülich.....nicht geklärt werden kann. Wehe dem, der jemals in Not gerät...
09.03.13 21:27T-Jay
Da bleibt nur zu hoffen, das dies nicht die Stimmung in unserer Gesellschaft wiederspiegelt. Misshandelte Frauen und Suchtkranke Menschen haben eben keine Lobby. Beschämend,daß unsere Volksvertreter sich dazu hinreissen lassen, die Rechnung für ihre fragwürdigen Investionen......von denen zahlen zu lassen, die am wenigsten in der Lage sind sich zur Wehr zu setzten. Menschen die sich in absolut hilflosen Positionen befinden...Sozialpolitik??? Wie kurzfristig dies gedacht ist brauche ich glaube ich nicht anzuführen....
Jülich Du solltest Dich schämen!!!
09.03.13 16:38Linda
Diese Anlaustelle ist eine gesegnete Hilfe für Menschen, die den Glauben an sich und andere verlohren haben und keinen Ausweg sehen, außer in der Sucht.
Mit Verständnis und Mitgefühl wird kompetent beraten und geholfen.
Wohin geht der Weg dieser Menschen, wenn eben diese Anlaufstelle nicht mehr da ist?
Mein eigener Weg hätte in den Abgrund geführt. Ich stehe mit großem Dank hinter der Beratunsstelle und wünsche mir für alle anderen in dieser oder ähnlichen Siutation, dass nochmal neu verhandelt wird!
09.03.13 10:58befreit
Ich bin schockiert. Heute las ich in der Jülicher Zeitung, das die Stadt Jülich ihren Beitrag zur Drogenberatung von etwas mehr als dreißig Prozent gänzlich annullieren will. Wenn man hier mal näher hinschaut, so begenet einem die Sucht an allen Ecken, besonders unter ganz normalen jungen Leuten. Sich so aus der Affäre zu ziehen, mit dem Hinweis, der Kreis könne ja noch den Rest übernehmen, ist nicht nur an der Realität vorbei, sondern auch ein Ausdruck sozialer Kälte und Unbarmherzigkeit.
Es darf nicht sein, dass die stadt die sich jeglicher Fürsorgepflicht entzieht. Ob Kreis - ob Stadt- Sucht kennt keine Grenzen. Ihr Politiker werdet endlich wach.
Und Euch ebenfalls Betroffenen kann ich nur zurufen :"Empört euch"
07.03.13 21:37Luca
Es ist traurig, dass die Politiker mal wieder nicht über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Sozialpolitik ist natürlich nicht so publikumswirksam wie Investitionen in den Brückenkopfpark, Nacht der Lichter u.ä. Schade und beschämend, dass die sozial Schwachen wieder einmal das Nachsehen in Jülich haben sollen. Man kann den feinen Herren nur wünschen, dass sie die Hilfe solcher Einrichtungen nie in Anspruch nehmen müssen und in ihrem Leben immer alles rund läuft.
07.03.13 18:58Aleksej
Ich kann nicht glauben, das sie machen sowas. Sie wissen nicht, wie wichtig für uns diese Zentrum ist. Ich bin hier schon seit 4 Jahren und seit dieser Zeit mein Leben ganz anderes geworden. Diese Sozialpädagogische Zentrum bedeutet für mich sehr viel. Ich bitte Euch, schliessen Sie diesen Zentrum nicht. Wir brauchen ihn sehr.
07.03.13 16:50Christiane
Ohne diese Beratungsstelle wäre ich nicht so gut für die MPU vorbereitet wie ich jetzt bin. Ich habe noch einige Sachen über das Zusammenleben und den Zusammenhalt gelernt. Insbesondere haben mir die Gruppentermine gefallen, wo man dann auch merkt, dass man nicht die einzige ist mit solchen Problemen/Sachlagen. Das Drogen und Alkohol im Straßenverkehr gefährlich sind war mir im voraus klar, aber so deutlich wie es hier erläutert wurde war es mir dann doch nicht klar. Seitdem ich zu dieser Beratungsstelle gehe habe ich auch mein Leben mit und mit geändert. Ich habe hier nur positive Sachen erlebt, die mich sehr gut auf die MPU vorbereitet haben und auf ein neues Leben nach der MPU.
07.03.13 16:42Valeri
Diese Drogenberatung in Jülich sollte nicht geschlossen werden, weil viele der Leute, die hier hin kommen, nicht nach Düren gehen wollen, weil dort die größte Szene der Drogensüchtigen ist und es hier einfacher ist, den Drogen fern zu bleiben. In Jülich gibt es nicht so eine offene Szene und es ist leichter, für die Leute clean zu bleiben.
07.03.13 14:49Reiner
Es ist unglaublich. Für alles ist Geld da. Ökologisch sinnlose Lichtprojekte, Schwimmleistungszentren, Euro-Grab Brückenkopf, Schützenvereine, also für alles, was die feine Gesellschaft so braucht. Nur für die ärmesten Seelen hat unsere reiche Gesellschaft mal wieder nichts. Und wie immer kommen die Streichungen für die Hilfsbedürftigsten zuerst von den "Christlichen". Das sind die, die sonntags öffentlichkeitswirksam ins Hochamt laufen, aber die mit der Botschaft Jesu letztlich aber auch rein gar nichts gemein haben. Mit wem hat Jesus Mahl gehalten? Mit Zöllnern, Dirnen - und heute vielleicht auch mit Drogensüchtigen! Liebe Politiker, macht eurem "C" mal endlich wieder die Ehre!!!
07.03.13 14:00Sandra
Die Streichung der Zuschüsse der Stadt Jülich und die damit drohende Schließung zeigt, das die Politik wieder mal am Menschen vorbei gemacht wird. Man darf nicht vergessen, das nicht nur Drogenabhängige, Glücksspielsüchtige auch der große Kreis der Alkoholabhängigen eine einzige Anlaufstelle in Jülich haben, die geschlossen werden soll. Fragen sie mal die Klienten dieser Stelle, wo sie heute ohne Unterstützung der Drogenberatung stehen würden. Ich kann nur dafür plädieren, das man auch im Interesse von gefährdeten Jugendlichen und Abhängigen, welche oft keine soziale Unterstützung mehr erhalten die Streichung zurücknimmt.
07.03.13 08:52Carsten Friedrich
Mir ist zu Ohren gekommen, daß die Stadt Jülich dem SPZ in Jülich keine Gelder mehr zahlen möchte. Die dadurch bedingte Schließung halte ich für eine Stadt wie Jülich sehr beschämend,eine solche Einrichtung wie das SPZ ist für eine solche Stadt, mit einem so großen Einzugsbereich, sehr wichtig.Man sollte viel mehr an anderer Stelle sparen und dies ist bestimmt durchaus machbar.Ich hoffe, , daß die entscheidenden Stellen sich besinnen und den Entschluss nochmal überdenken.

Mit den besten Wünschen
Carsten Friedrich
06.03.13 16:57Jan
Hallo SPZ-Team.
Habe aus der Zeitung erfahren, dass die Beratungsstelle in Jülich geschlossen werden soll, weil die Stadt kein Geld mehr für die Beratungsarbeit ausgeben will.
So soll an der absolut falschen Stelle gespart werden.
Ich finde es eine Schande nach so vielen Jahren der erfogreichen Arbeit, die Stelle einfach zu schließen.
Hoffe, man erreicht noch über den Weg der Bundes- oder Landespolitiker, diesen Entschluss umkehren können.
Viele Grüße
 

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